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Land unter im Zeltlager Drucken E-Mail

zeltkohte1Die BS1 im Schullandheim

 

Es ist ja normal, dass es auch beim Zelten manchmal regnet, aber wir hatten schon viel Pech. Kaum waren die Zelte aufgebaut, hat es zu regnen begonnen. Es regnete ununterbrochen über einen Tag lang. Leider war das nicht alles! Der Lagerplatz, den wir uns ausgesucht hatten, war bald schon so nass wie ein Schwamm. Der Boden wollte das Wasser irgendwie nicht schlucken! Auch als es wieder zu Regnen aufgehört hatte, war der Boden noch lange danach wie eine große Pfütze. Wer aber jetzt glaubt, uns hätte der Mut verlassen, der täuscht sich! Tapfer hat die ganze Klasse durchgehalten. Keiner wollte nach Hause.


 

wasserschlachtZum Glück hatten wir ein Haus, in das sich ein paar Schüler einquartierten. Eine tapfere Gruppe hielt die ganze Woche im Zelt durch. Die Wasserpfützen im Zelt wurden so gut wie möglich abgeschöpft und der Boden wurde mit Planen abgedeckt. Isomatten drauf und schon war das Nachtgemach wasserfest gerichtet. Andere haben sich unter das Vordach des Aufenthaltsraums zurückgezogen.

Was macht man nun bei so einem Regenwetter?

Zum Beispiel eine Wasserschlacht. Natürlich hat es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr geregnet, aber wenn man sich mal an die Nässe gewöhnt hat, macht einen das nichts mehr aus. Oder man geht gleich ins Wasser, zum Beispiel ins Wonnermar in Ingolstadt. Da macht Wasser Spaß! Auch wenn man sich auf der Turbo-Rutsche drei Mal den Kopf anhaut und ordentlich Wasser ins Gesicht bekommt, ist es ein tolles Abenteuer, mit einer Wahnsinns Geschwindigkeit sich in die Tiefe zu stürzen. Im Black-Hole, einer anderen Rutsche, ist man in vollkommener Dunkelheit gerutscht, die nur durch Blitzlichter unterbrochen wurde. Keine Ahnung ob es jetzt geradeaus geht, oder gleich eine Kurve kommt. Eine Riesengaudi! Das Wellenbad war sehr angenehm und warm. Besonders lustig war der Strudel. Nach einigen Durchgängen war man richtig gaga. Das Dampfbad hat uns zum Schwitzen gebracht. Drei Mutige sind danach im eiskalten Tauchbecken untergetaucht, um sich zu erfrischen. Jeder hat noch ein Eis bekommen, denn ein Eis kann man immer essen, auch wenn es kalt und regnerisch ist.

Am Mittwoch waren wir im Armeemuseum in Ingolstadt. Wir konnte dabei hautnah erleben wie es im Ersten Weltkrieg wirklich ausgesehen hat. Es gab interessant Sachen zu sehen: Uniformen, wie es in einen Schützengraben ausgesehen hat (Stefan hat sich gegruselt), Stahlhelme, Granaten und Waffen. Wir sind uns sicher, dass bis zum nächsten Krieg ruhig noch eine lange Zeit vergehen kann. Am Nachmittag waren wir bummeln in Ingolstadts Altstadt. Einige haben sich CDs gekauft oder auch etwas zum Anziehen. Ganz entspannt genossen wir noch einen Kaffee, bevor es wieder nach Hause ging. Von unseren Superköchen wurde eine echte Schlosseckpizza zubereitet und damit war der Tag endgültig gelungen.

bowling

segelnWeil am Donnerstag das Wetter immer noch nicht gut war, gingen wir kurzerhand zum Bowling. Für Daniel war das die Unternehmung des ganzen Lagers. Es stellte sich nämlich heraus, dass er ein noch nicht gekanntes Talent für dieses Spiel hat. Ohne jemals eine Kugel geschoben zu haben, spielte er sich auf Platz zwei im Klassenwettbewerb. Und endlich gab es mal wieder eine original Coca-Cola! Alle hatten viel Spaß und jeder freute sich, wenn er alle zehn Kegel abräumen konnte. Am Nachtmittag teilte sich die Klasse auf. Einige blieben am Platz und spielten oder faulenzten. Die Anderen fuhren zum Segeln. Die jungen Matrosen machten ein Boot klar und schipperten bei etwas wenig Wind über einen See in der Nähe. War schon ein komisches Gefühl, auf so einem Boot. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Am Abend haben wir eine große Grillerei veranstaltet. Es gab jede Menge leckeres Fleisch, vor allem Wammerl fanden einige super. Satt und zufrieden versammelten wir uns ums Lagerfeuer. Endlich wieder ein Abend ohne Wasser von oben. Mit guter Stimmung schmetterten wir einen Schlager nach dem Anderen und hatten einen romantischen Abschlussabend unter einem klaren Sternenhimmel.

Zügig waren am Freitag alle Zelte abgebaut. Wir hatten Glück, dass die meisten Zelte trocken eingepackt werden konnten. Viele Hände, rasches Ende. Und auch die Küche und das Haus waren schnell zur Zufriedenheit des Platzwarts gesäubert. Wir konnten eine halbe Stunde eher als geplant aufbrechen. Wieder wohlbehalten an der Schule angekommen waren alle K.O. aber gut drauf. Wir freuten uns nun auf ein anständiges Bad und unser warmes, weiches und kuscheliges Bett Zuhause. Trotz aller Entbehrungen - wir würden wieder zum Zelten gehen!

 

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Nasse Zelte
zeltaufbau budimzelt singen
Kohte knüpfen In der Kohte Singen im Trockenen
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Erst sägen, dann hacken und zuletzt verheizen.
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Besuch in Ingolstadt Wellness im Wonnemar Es wird Zeit für's Essen!
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Guten Appetit! Eine Pizza schmeckt auch kalt mit Majo!

 

Die Klasse BS1